Hochwasserschutz

Land veröffentlicht neues Hochwasserportal

Lesezeit: 3 Minuten
  • Teilen
  •  
Ein Mann geht hinter einem Schild mit der Warnung „Hochwasser“ zu einem Flussufer.

Auf dem neuen Hochwasserportal des Landes können wichtige Informationen zum Thema Hochwasser und Starkregen, Risiken und Vorsorge abgerufen und Flussgebietsbroschüren heruntergeladen werden. Durch die aufgezeigten Handlungsfelder sollen die Risiken durch Hochwasser und Starkregen verringert werden.

Wichtige Informationen zum Thema Hochwasser und Starkregen, Risiken, Vorsorge und Schadensvermeidung können auf dem neuen Hochwasserportal des Landes abgerufen werden. Hier finden sich auch informative Flussgebietsbroschüren, die das Umweltministerium in Zusammenarbeit mit den Regierungspräsidien herausgegeben hat.

Die neuen Broschüren mit dem Titel „Hochwasserrisiken gemeinsam begegnen“ gibt es für die Teileinzugsgebiete Alpenrhein/Bodensee, Donau, Hochrhein, Main, Neckar und Oberrhein. Sie klären über die Risiken durch Hochwasser und Starkregen in der jeweiligen Region auf, beschreiben Maßnahmen, wie Gefahren eingedämmt wurden, und zeigen auf, wo noch Handlungsbedarf besteht.

Im Hochwasserportal Baden-Württemberg finden sich Informationen zum Thema aufbereitet für unterschiedliche Zielgruppen wie Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Kommunen oder Kulturinstitutionen.

Risiken durch Hochwasser und Starkregen verringern

Umweltministerin Thekla Walker betont: „Im Rahmen der Hochwasserstrategie des Landes haben wir bereits viel erreicht. Die Bilder der schrecklichen Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben uns aber einmal mehr vor Augen geführt, dass wir unsere Anstrengungen konsequent fortsetzen müssen, die Risiken durch Hochwasser und Starkregen zu verringern.”

Einen vollständigen Schutz gebe es nicht, so die Ministerin, aber viele Möglichkeiten, das Risiko zu verringern – vom technischen Hochwasserschutz über das Freihalten von Flächen, das richtige Verhalten im Ereignisfall oder das hochwasserangepasste Bauen.

Umweltministerin Thekla Walker weiter: „Eines ist dabei essenziell: Nur gemeinsam schaffen wir es, die Risiken durch Hochwasser und Starkregen zu verringern. Trotz der Fortschritte müssen diese dauerhaft mitgedacht werden. Auf unserem Portal und in unseren Flussgebietsbroschüren informieren wir über Hochwasser und Starkregen und zeigen die verschiedenen Handlungsfelder auf. Nutzen Sie die Anregungen und setzen Sie sich mit Ihren Hochwasserrisiken auseinander!”

Flussgebietsbroschüren auch als Papierbroschüren erhältlich

Das neue Hochwasserportal Baden-Württemberg informiert über die Risiken und die Vorsorge bei Hochwasser- und Starkregenereignissen sowie über die zentralen Themen der Hochwasserstrategie des Landes. Hier können auch die Flussgebietsbroschüren für die Teileinzugsgebiete Alpenrhein/Bodensee (PDF), Donau (PDF), Hochrhein (PDF), Main (PDF), Neckar (PDF) und Oberrhein (PDF) abgerufen werden. Diese können aber auch bei der WBW Fortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung als Papierbroschüren kostenfrei bestellt werden.

Hochwasser Baden-Württemberg: Hochwasserportal Baden-Württemberg

Hochwasser Baden-Württemberg: Publikationen

Weitere Meldungen

Eine muslimische Einwanderin sitzt mit anderen Personen am Tisch und schaut sich während des Englischunterrichts Blätter mit Grammatikaufgaben an.
Migration

20 Projekte für Frauen mit Zuwanderungsgeschichte

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Energiewirtschaft

Einsparpotenzial beim klimaneu­tralen Umbau des Energiesystems

Ein Personenzug «Regio DB Südbahn» fährt in den Hauptbahnhof in Ulm, während auf dem Bahnsteig eine Reisende wartet. (Foto: © dpa)
Schienenverkehr

DB Regio gewinnt Ausschreibung für Neckartal und Südbahn

Schaubild beschreibt wie das Radon-Innenraummessprogramm funktioniert
Strahlenschutz

Neuauflage des erfolgreichen Radon-Messprogramms für Wohngebäude

 Windräder stehen auf den Anhöhen in der Nähe des Kandels bei Waldkirch. (Bild: dpa)
Energiewende

„Dialogforum Energiewende und Naturschutz“ verlängert

Eine Biene zieht Nektar aus einer gelben Wiesenblume.
Biodiversität

Bewerbungsstart für „Baden-Württemberg blüht“

von links nach rechts: Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Kerstin Jorna (Europäische Kommission), Luc Van den hove (Präsident und CEO von imec), Ministerpräsident Winfried Kretschmann und der flämische Ministerpräsident Matthias Diependaele bei der Bekanntgabe des Ansiedlungsprojekts
Innovation

Neues imec-Kompetenzzentrum in Baden-Württemberg

Stuttgart Neckarpark
Flächenmanagement

Flächen gewinnen durch Innenentwicklung

Neue Nationalparkleitung: Dr. Britta Böhr (links) und Berthold Reichle (rechts)
Nationalpark

Neue Leitung des Nationalparks Schwarzwald

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Volksbegehren

Volksbegehren „Landtag verkleinern“ nicht erfolgreich

MLR
Landwirtschaft

Agrarministerkonferenz 2025 in Baden-Baden

Zwei Schwestern auf einem Spielplatz.
Städtebau

Nichtinvestive Städtebauförderung 2025 startet

Eine neue Asphaltdecke wird auf einer Straße aufgebracht. (Bild: Patrick Seeger / dpa)
Verwaltung

Neuer Leiter in der Straßenbauabteilung

Streusalz fällt auf dem Gelände einer Autobahnmeisterei von der Schaufel eines Radladers (Bild: © dpa)
Winterdienst

Neues Salzlager in Radolfzell

Ministerialdirektor Dr. Christian Schneider (4.v.l.) verabschiedet die Regierungsbaumeisterinnen und -baumeister des Prüfungsjahrgangs 2025 und begrüßte die neuen Städtebaureferendarinnen und -referendare: (v.l.) Daniel Hauth, Conrad Scheid, Vildan Ük, Sarah Hettich, Alina Raff, Hüseyin Karadag, Jonas Krell, Till D’Aubert, Sarah Czasny und Theresa Zorn.
Städtebau

Regierungsbaumeister nach erfolgreichen Prüfungen verabschiedet