Bauen

Neues Bodenrichtwertportal BORIS-BW freigeschaltet

BORIS-BW stellt zentral und zeitgemäße Bodenrichtwerte in Baden-Württemberg bereit. Mit dem neuen Portal stellt das Land den Städten und Gemeinden eine deutlich verbesserte Dienstleistung zur Verfügung.

Lesezeit: 2 Minuten
  • Teilen
  •  
1/1

„Endlich können Bodenrichtwerte untereinander direkt verglichen und daraus Preisentwicklungen einfach abgeleitet werden“, erklärte Ministerialdirektor Dr. Christian Schneider am 18. Oktober 2021 auf einer Veranstaltung im Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) in Stuttgart. Im Beisein der Finanzverwaltung, von Vertretern des Städte- und Gemeindetags und von Gutachterausschüssen hat Dr. Schneider das weiterentwickelte Bodenrichtwertinformationssystem BORIS-BW „next Generation“ im LGL freigeschaltet.

„Mit der heute freizuschaltenden Ausbaustufe von BORIS-BW erhöhen wir die Attraktivität und den Mehrwert für bereitstellende Gutachterausschüsse“ stellte Präsident Robert Jakob vom LGL fest. „Die Historisierung der Bodenrichtwerte ist wichtig. Sie schafft Transparenz und Akzeptanz“ betonte Herr Sebastian Ritter, Dezernent beim Städtetag Baden-Württemberg. Eine optimale Nutzung des Portals auch auf Smartphones und mobilen Endgeräten soll durch entsprechende Apps laut Dr. Schneider noch ermöglicht werden.

Neues Historisierungsmodul ermöglicht Zeitreihen

Bereits im Jahr 2019 hat die Vermessungsverwaltung das Portal BORIS-BW für eine zentrale und zeitgemäße Bereitstellung der Bodenrichtwerte in Baden-Württemberg kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Konzeptionen dazu entstanden in enger Abstimmung mit den kommunalen Gutachterausschüssen – etwa bei den landeseinheitlichen Nutzungsbedingungen. Das Portal wurde nun weiterentwickelt: durch Implementierung eines von den Nutzerinnen und Nutzern vielfach nachgefragten Historisierungsmoduls ist es jetzt möglich, sowohl die aktuellen Bodenrichtwerte zum Stand 2020 als auch Bodenrichtwerte mit zurückliegendem Stichtag abzurufen. Zudem wurden neben weiteren neuen Funktionalitäten alle Basisfunktionalitäten zeitgemäß angepasst. Damit erhält das Portal ein komplett neues Erscheinungsbild.

Bodenrichtwerte sind darüber hinaus Grundlage für die Berechnung der Grundsteuer. Die Gutachterausschüsse sollen nach Landesgrundsteuergesetz ab dem nächsten Jahr Bodenrichtwerte zum Hauptfeststellungszeitpunkt 1. Januar 2022 an das LGL übermitteln. „Wir sehen vor, für die Grundsteuer B relevante Angaben zu den Bodenrichtwerten durch einen weiteren Ausbau des Portals in BORIS-BW zur Verfügung zu stellen“ teilt Präsident Jakob mit und Dr. Schneider erläutert: „Bürgerinnen und Bürger, die zur Abgabe einer Grundsteuererklärung verpflichtet sind, werden so zielgerichtet unterstützt und das politische Ziel der Landesregierung eines modernen bürger- und verwaltungsfreundlichen Verfahren mit einem hohen Automationsgrad bei der Landesgrundsteuer wird nachhaltig umgesetzt.“

Finanzministerium: Grundsteuer

Weitere Meldungen

Schaubild mit wesentlichen Zahlen zur Hochschulfinanzierungsvereinbarung III von 2026 bis 2030.
Hochschulen

Land sichert Finanzierung der Hochschulen bis 2030

Eine muslimische Einwanderin sitzt mit anderen Personen am Tisch und schaut sich während des Englischunterrichts Blätter mit Grammatikaufgaben an.
Migration

20 Projekte für Frauen mit Zuwanderungsgeschichte

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Energiewirtschaft

Einsparpotenzial beim klimaneu­tralen Umbau des Energiesystems

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 1. April 2025

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)
Fachkräfte

Landesagentur für die Zuwanderung von Fachkräften startet

Saal eines Commercial Courts
Justiz

Justiz baut Angebot von Commercial Courts weiter aus

Das Logo von Invest BW
Innovation

Große Resonanz auf Förderaufruf zu Technologietransfer

Das Logo des Projekts „Handel 2030“.
Einzelhandel

Land fördert Intensivberatung für den Handel

Wachtmeisterin bei der Staatsanwaltschaft Heidelberg Elke Mekdarasouk (links) und Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges (rechts)
Justiz

Elektronische Strafakte in Heidelberg und Mannheim eingeführt

von links nach rechts: Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Kerstin Jorna (Europäische Kommission), Luc Van den hove (Präsident und CEO von imec), Ministerpräsident Winfried Kretschmann und der flämische Ministerpräsident Matthias Diependaele bei der Bekanntgabe des Ansiedlungsprojekts
Innovation

Neues imec-Kompetenzzentrum in Baden-Württemberg

Ein Mitarbeiter von Kawasaki führt bei der Industriemesse Hannover Messe am Messestand von Microsoft die Überwachung und Steuerung einer Maschine mit einer AR-Brille (Augmented Reality) vor.
Wirtschaft

Land präsentiert sich als Innovationstreiber

Stuttgart Neckarpark
Flächenmanagement

Flächen gewinnen durch Innenentwicklung

Ein Bio-Bauer bringt mit seinem Traktor und einem Tankwagen als Anhänger, die angefallende Jauche auf einer Wiese aus. (Bild: dpa)
Landwirtschaft

Neue App für GAP-Anstragsteller verfügbar

Übergabe deutsch-französische Wasserschutzpolizeistation in Kehl
Polizei

Deutsch-französische Wasserschutzpolizeistation in Kehl übergeben

Zwei Schwestern auf einem Spielplatz.
Städtebau

Nichtinvestive Städtebauförderung 2025 startet