Städtebauförderung

270 Millionen Euro für 319 Städtebaumaßnahmen

Das Land stellt im Jahr 2026 rund 270,63 Millionen Euro für 319 städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen in 283 Städten und Gemeinden bereit. Damit soll die Lebensqualität der Menschen weiter verbessert werden.

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Marktplatz in Waiblingen
Symbolbild

Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen stellt in diesem Jahr rund 270,63 Millionen Euro für 319 städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen in 283 Städten und Gemeinden Baden-Württembergs bereit. Dies gab Ministerin Nicole Razavi bekannt. „Wir leisten einen großen Beitrag, damit die Städte und Gemeinden ihre drängenden städtebaulichen Herausforderungen bewältigen können“, so Razavi. „Die Städtebauförderung ist unser stärkstes Pferd im Stall. Damit helfen wir den Städten und Gemeinden dabei, die Lebensqualität der Menschen weiter zu verbessern und den Wandel vor Ort zu gestalten. Das Förderspektrum ist dabei breit: Gebäude werden modernisiert, öffentliche Räume aufgewertet, grüne und blaue Infrastruktur in die Stadt gebracht und nicht zuletzt dringend benötigter Wohnraum geschaffen. Das Programm ist damit quasi ein Alleskönner in der Förderlandschaft von Bund und Land – und ein verlässlicher Partner der Kommunen seit 55 Jahren.“

Rund 22.800 neue Wohnungen

Allein durch die diesjährigen Bewilligungen sollen rund 22.800 neue Wohnungen in den kommenden Jahren entstehen, davon rund 4.500 in neuen Sanierungsgebieten. Weitere rund 9.700 Wohnungen sollen umfassend modernisiert werden, davon rund 2.400 in neuen Sanierungsgebieten. 

Neben der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum stehen die Stärkung der Ortskerne, die Aktivierung von Gewerbebrachen und Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels im Fokus. „Ein lebendiges und lebenswertes Umfeld für die Menschen ist uns ganz wichtig“, erklärte Ministerin Razavi. Dazu zählen auch Orte des Zusammenkommens für Groß und Klein, Grünanlagen, Kindergärten, Jugendhäuser und Nahversorgung. 

In diesem Jahr werden 319 städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen in 283 Kommunen unterstützt. Darunter befinden sich 57 neue Maßnahmen und 262 bereits bestehende Sanierungsgebiete, für die weitere Mittel bewilligt werden. Das Programm ist weiterhin mehrfach überzeichnet. Das Fördervolumen für die berücksichtigten Maßnahmen beträgt insgesamt 270,63 Millionen Euro, davon stammen rund 104 Millionen Euro vom Bund.

Geförderte Maßnahmen

Programmliste der städtebaulichen Erneuerung 2026, sortiert nach Stadt- und Landkreisen (städtebauliches Erneuerungsgebiet, Inhalte der Förderung und Förderbetrag)

Gesamtbetrag: 270.630.000 Euro

Schlaglichter aus dem Städtebauförderprogramm

Städtebauförderung

Seit 1971 ist die Städtebauförderung als gemeinschaftliche Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen ein erfolgreiches Instrument der städtischen Erneuerung. Sie unterstützt die Kommunen dabei, ihre Städte an wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Veränderungen anzupassen. So werden zum Beispiel die Errichtung von Kindergärten und Spielplätzen, die Schaffung von Grünanlagen sowie barrierearmen Zugängen oder die Sanierung auf den aktuellen Stand der Technik gefördert. Mit Hilfe der Städtebauförderung konnten in Baden-Württemberg bereits mehr als 900 Kommunen in über 3.400 Sanierungs- und Entwicklungsgebieten ihre städtebauliche Entwicklung voranbringen, Missstände beseitigen und Orte der Begegnung schaffen. Über 9 Milliarden Euro Bundes- und Landesfinanzhilfen wurden den Kommunen dafür in den vergangenen Jahrzehnten zur Verfügung gestellt.

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von links nach rechts: Sebastian Gehring, Vorstand Marketing & Medien der SG Sonnenhof Großaspach, Christian Fischer, Vizepräsident Karlsruher SC, Dominik Schwärzel, Vorstandsvorsitzender des SSV Ulm, Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle (VfB Stuttgart), Manuel Hagel, Innenminister von Baden-Württemberg, Daniel Förderer, Geschäftsführer der TSG 1899 Hoffenheim und Holger Sanwald, Vorstandsvorsitzender des 1. FC Heidenheim
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